Mittwoch, 20. März 2013

Und immer wieder Neuseeland

Hallo ins schneebedeckte Deutschland,
Uns geht es weiterhin sehr gut und wir erleben Tag wieder andere spannende Dinge. Nach unserer atemberaubenden Rafting-Tour führte uns unsere Route erst einmal in Richtung Hochgebirge. Lake Tekapo war unser erster Zwischenhalt und die Möglichkeit für einen ausgedehnten Waschtag :-)  Nach dem alle Klamotten auf der Wäscheleine hingen brachen wir zu einem Spaziergang am See auf. Weit kamen wir nicht, weil sich unweit ein chinesisches Pärchen mit ihrem schicken Mietauto im Sand fest gefahren hatte. Wir eilten zu Hilfe und Michael kam die zündende Idee die Fußmatten unter die Räder zu legen. Das Auto war befreit und alle glücklich. Am nächsten Tag gings weiter bergauf bis Mt.Cook Village. Der Zeltplatz im Nationalpark erinnerte eher an einen Großparkplatz - macht aber nichts wir wollen ja wandern. Ungünstigerweise regnete es in Strömen ... wir harrten brav im Auto aus und vertrieben uns die Zeit in der Ausstellung des Visitor Centres und im Restaurant. Der nächste Tag begann wie der letzte aufgehört hatte - mit Regen. Das waren unsere ersten Regentage in NZ. Irgenswann wäre es uns dann zu blöd im Auto u sitzen und wir machten uns auf den Sealy Tarns Track - 2200 Stufen in die Höhe. Puh - aber oben angekommen war NICHTS zu sehen, weil überall Wolken waren. Es regnete sogar von unten :-) Wieder eine Nacht später und wir erwachten im Schnee - prima, voll gut das unser Ca per keine Standheizung hat ... 5Grad. Da es aber aufgehört hatte zu regnen starteten wir auf den Hooker Valley Track - es ging über zwei Hängebrücken durch ein total schönes Tal hin zu einem Gletschersee. Wir konnten es kaum glauben, sogar die Sonne kam raus. Der Ausblick auf die Gipfel war wundervoll. Am Mt. Cook war anscheinend auch der Geheimtreff der deutschen Touristen - zwar gibts die hier echt überall, aber dort war es besonders auffällig.
Nach erfolgreicher Hochgebirgstour fuhren wir wieder Richtung Meer. Nächster Halt - Oamaru. Eine hübsche Stadt im viktorianischen Stil. Besonderes Highlight sind dort aber die blauen Pinguine und die Gelbaugenpinguine, die am Rand der Stadt an den Strand kommen und hier übernachten oder ihre Jungen füttern. Wir fuhren also zwei Stunden vor Sonnenuntergang zum Beobachtungspunkt am Strand der Gelbaugenpinguinkolonie. Allerdings lagen dort erst einmal viele Robben am Strand und faulenzten.  Nach und nach haben wir dann 6Pinguine an Land kommen sehen. Ein ganz besonderes Erlebnis....Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten ist unbeschreiblich schön :-) 
Heute sind wir an den Moeraki Boulders - das sind Gesteinsblasen, die wie Riesenmurmeln am Strand liegen. Nächstes Ziel ist Dunedin.

Alles Liebe Micha&Anne.

Micha trägt jetzt Bart :-)

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