Dienstag, 23. April 2013

Neuseeland - die Nordinsel, von Wellington bis Taupo

Nach der überaus sonnigen Überfahrt aus den Fjorden der Südinsel hinaus über die Cook-Strait mit der Bluebridge Fähre sind wir gut in der Hauptstadt Wellington oder auch "Windy Welli" ,wie sie bei den Einheimischen genannt wird, angekommen. Für die feine kleine, aber für neuseeländische Verhältnisse doch moderne und hektische Stadt, haben wir uns 2 Tage Zeit genommen. Am ersten Tag stand vormittags ein Stadtrundgang inkl. Fahrt mit der historischen Cablecar auf einen Berg zum Botanischen Garten auf dem Programm und nachmittags haben wir zu erst eines der größten Holzgebäude der Welt von innen und außen bestaunt - den  früheren Governments Buildings und der heutigen juristischen Fakultät. Danach durften wir im Rahmen einer Führung hinter die Kulissen der neuseeländischen Politik schauen. Wir als interessierte Besucher bekamen Einblicke in die drei miteinander verbundenen Regierungsgebäude: Beehive (Bürogebäude, das aussieht wie ein riesiger Bienenkorb), Parliament House und Parliamentry Library. Zum Abschluss des ersten Tages sind wir noch in die kleine Old St. Pauls gegangen, eine beeindruckende Holzkirche aus dem 17. Jh. Den zweiten Tag haben wir komplett in DEM Museum Neuseelands, dem Te Papa verbracht. Hier konnten wir Exponate zu allen Bereichen der neuseeländischen Geschichte in einem tollen, sehr modernen Umfeld bestaunen.
Auf dem Weg weiter Richtung Norden haben wir in Masterton in einem sehr authentischen Schafwoll-Museum einen Zwischenstopp eingelegt. Hier konnten wir alles vom Schafe scheren bis zum Schafwollteppich weben oder dem Spinnen zu Wolle lernen.
Das nächste Ziel war die Küstenstadt Whanganui mit dem Whanganui River und dem angrenzenden Whanganui Nationalpark. Auf der berühmten River Road, die sich entlang des Flusses schlängelt, hatten wir atemberaubende Ausblicke, sind zu einer kleineren Wanderung aufgebrochen und haben ein Maoridorf, sowie eine alte Missionarskirche mit Maorieinflüssen besichtigt.
Weiter ging es in den Tongariro-Nationalpark, in dem sich 3 beeindruckende Vulkane bestaunen lassen, die im Winter zum Skigebiet werden. Die bizarre Landschaft konnten wir wegen der regnerischen Witterung und den tiefhängenden Wolken leider nur zum Teil erkunden. So hatten wir Glück den Schicksalsberg aus "Der Herr der Ringe" in voller Pracht zu sehen. Insgesamt erinnert die Gegend dort wirklich an Mordor ... der Regen passte irgendwie dazu. Wandern konnten wir trotz gelegentlichem Regen auch hier: Zwei Wasserfälle und die Silica Rapids (Verfärbungen im Fluss durch Kieselsäure).
Die geothermal sehr aktive Region um den Lake Taupo mit der Stadt Toupe brachte uns endlich wieder schöneres Wetter. Hier konnten wir uns wieder entspannt einige tolle Sachen anschauen ohne nass zu werden. Die Craters of the Moon haben wir zu erst besucht. Es ist ein wundersames Gebiet, wo es aus einigen Löchern in der Erde dampft und an anderen Stellen der Schlamm blubbert. Nach einer Wanderung am nächsten Tag auf den Gipfel des Mt Tauhara durch dichte und schlammige Pfade haben wir es uns in den Annehmlichkeiten des geothermalen Gebiet in einem Spa Bad gut gehen lassen.
Auch wenn wir schon einen Großteil Neuseelands erkundet haben sind wir immer wieder überrascht neue Eindrücke hier erleben zu dürfen.
Bis zum nächsten Post an gleicher Stelle
Anne und Michael

PS: Anne hat ihr Studium jetzt offiziell abgeschlossen!!! Das muss gefeiert werden :-)

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