Wieder einmal hatte uns der massive australische Regen voll erwischt. Wenn auch bei Weitem nicht so extrem wie unsere geliebte Heimat. Auf der Fahrt Richtung Süden konnten wir einige Flüsse beobachten, die schon weit über die Ufer getreten waren und der Straße bedrohlich nahe kamen. Bei einer Rast in Port Macquarie bot sich uns am Strand ein Riesen-Spektakel des wilden Pazifiks, der meterhohe Wellen an das Ufer peitschte. Alle geplanten Aktivitäten mussten leider ausfallen :-(
Weiter ging es zum Port Stephens. Dort fuhren wir in die Delfin-Hauptstadt Australiens - Nelson Bay . Am Nachmittag gingen wir dort auf eine kurze Wanderung durch den Tomaree-Nationalpark, welche uns durch ein paar heftige Schauer extrem "versüßt" wurde. Dennoch hatten wir vom Tomaree Head einen beeindruckenden Rundblick über Nelson Bay und alle umliegenden Strände. Glücklicherweise entspannte sich das Wetter dann endlich zum frühen Abend hin. Optimale Voraussetzungen, denn am nächsten Morgen war es dann soweit:
Das Wetter zeigte sich tadellos - kaum Wolken, Sonnenschein. Perfekt für eine Whale-Watching-Tour auf einem kleinen Katamaran. Noch in der Bucht von Port Stephens begann es viel versprechend zu werden. Wir konnten eine kleinere Gruppe Delfine vorbei ziehen sehen und unser Kapitän erhielt von anderen Tourbooten die Info wo sich die Wale gerade aufhielten. Doch dann ging es auf die offene See und das Auf und Ab machte den gesamten Passagieren zu schaffen. Einige konnten ihr Frühstück behalten, einige wenige durften es ein zweites mal genießen :-) Wir fuhren weiter zu besagter Stelle, wo die anderen Boote schon Position bezogen hatten. Nach einem Stück drehten diese aber ab - erfolglos. Wir fuhren weiter die Küste entlang, um doch noch einen Blick auf einen Wal zu erhaschen. Dabei kamen wir unter anderem an einer der größten Sanddünen der südlichen Hemisphäre vorbei und drehten irgendwann um. Kurz nach dem Einfahren in die Bucht durfte dann Anne das Steuer übernehmen und hat uns alle sehr sicher und souverän bis zum Pier manövriert, von wo aus die Tour startete. Wer jetzt denkt, da fehlt doch was, liegt goldrichtig: die Wale hatten keine Lust sich uns zu zeigen. Und so bekamen wir einen Gutschein für eine weitere Tour. Da wir die aber mangels Zeit nicht antreten können, hier unser AUFRUF:
Wer bis 26.05.2014 in der Nähe ist, kann sehr gerne unseren Gutschein für eine kostenfreie 3 h Whale-Watching-Tour bekommen! Einfach melden!!! Wenn das mal kein Grund ist den kommenden Sommerurlaub in Australien zu verbringen ...
Danach ging es direkt vorbei an Sydney zu dem wohl bekanntesten Nationalpark an der Ostküste - den Blue Mountains, ein riesiges zerklüftetes Sandsteinplateau. Unser erstes Ziel war der Echo Point in Katoomba, von wo aus man einen tollen Blick über das Jamison Valley und auf die berühmte Sandsteinformation der Three Sisters hat. Wirklich spektakulär! Vom Ausguck konnte man auch den bläulichen Dampf sehen, der über den Baukronen steht und für den Namen des Nationalparks verantwortlich ist. Dieser entsteht durch das Zusammentreffen von Lichtstrahlen, Staubpartikeln und von Eukalyptusbäumen aufsteigende Öltröpfchen. Übernachtet haben wir mitten im Megalong Valley und konnten uns einmal ganz australisch fühlen, weil wir ein Lagerfeuer gemacht haben ;-) Beim Sitzen an der Feuerstelle krabbelte sogar eine handteller-große Spinne vorbei ... uns ergriff dabei leichte Panik. Nichts desto trotz aßen wir unser Abendessen am Feuer und beobachteten das Lodern der Flammen. Der nächste Tag wartete wieder mit Dauerregen auf, der sogar den sonst so fröhlichen asiatischen Touristen das Lächeln vertrieb. Nach ein paar Wanderungen zu verschiedenen Wasserfällen steuerten wir als nächstes Australiens Hauptstadt an.
In Canberra angekommen waren wir direkt verblüfft - dieses riesige Land hat eine so kleine Hauptstadt? Mit 333.000 Einwohner nichts im Gegensatz zu den Millionen-Metropolen Sydney und Melbourne. Schon auf der Tour in Sydney hatten wir erfahren, dass Canberra auf dem Reißbrett entworfen und in der Mitte zwischen den Erzrivalen errichtet wurde, um keine Stadt zu bevorzugen. Leider konnten wir für uns kein Flair der Stadt ausmachen. Wir liefen etwas umher und begutachteten zum Schluss das Parlamentsgebäude, welches auf einem extra Hügel imposant aufragt. Wir hielten den Besuch kurz und machten uns auf den langen Weg zum Wilsons Promontory National Park.
Der Tag im Nationalpark war richtig super - das Wetter war top und es gab ganz viel Natur, wenig Leute, dafür aber viele Tiere zu sehen :-) Nach dem Aufstieg zum Gipfel vom Mt Oberon konnten wir ein 360°-Panorama über den Nationalpark bestaunen - blaues Meer, weiße Strände, Eukalyptuswälder und frei liegende Felsen. Zwei der Strände besuchten wir und liefen zum Abschluss den Prom Wildlife Walk. Dort trafen wir unzählige Kangaroos und Emus, sowie zwei knuddelige Wombats.
hehe der rote vogel ist zweimal drin :D ...
AntwortenLöschenaber der kopf variiert ... juhu ... fehler entdeckt ... bekomm ich jetzt ein geschenk ;) habe ja schließlich rätsel gelöst ...
AntwortenLöschenDu alte Füchsin - warst schon immer ein helles Köpfchen, wa? ;-) Was hättest du denn gern als Gewinn? Wir versuchen es dir mitzubringen :-)
LöschenKlar Nane...sie bringen Dir den Vogel mit...ausgestopft! :D :D
AntwortenLöschenHey ihr Beiden :) ich bin immer wieder begeistert, was ihr so erlebt... total geil! Neid!! Haltet ganz viele Eindrücke fest...die sind mehr wert als alle Fotos!
AntwortenLöschenAnne: Das Bild von Dir auf dem Boot mit Mütze und Sonnebrille is ja echt mega :D
Ey, da bin ich der Kapitän- das muss so ;-) Hoch konzentriert und so ... außerdem wars echt kalt so auf hoher See.
LöschenDanke für deine lieben Worte - wir genießen unsere Zeit auch ganz sehr :-) Aber Fotos müssen trotzdem sein - ich habe da eine alte Leidenschaft wieder entdeckt.
der ausgestopfte vogel wäre nicht schlecht :D ... hehe ... ich lass mich aber für den preis einfach überraschen ;) ...
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